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Wahlen: Ein Blick hinter die Kulissen!

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Das Wahlrecht ist ja bekanntlich das wichtigste Instrument einer Demokratie. Die Bevölkerung wählt ihre VertreterInnen, die dann in deren Namen unser Land regieren. Und wenn sie das nicht tun, werden sie auch nicht mehr gewählt.

Damit Wahlen demokratisch verlaufen können, müssen sie aber allgemein, geheim, gleich und frei sein. Das heißt, dass alle StaatsbürgerInnen wählen dürfen, das Wahlgeheimnis gewahrt werden muss, alle Stimmen gleich viel wert sind und dass die Wahlen frei von Beeinflussung oder Zwängen sein müssen.

Um dies zu gewähren ist viel Arbeit notwendig und es müssen viele Menschen vor und während des Wahltages arbeiten.

Die SPÖ Spallerhof hat 11 Wahllokale mit jeweils sechs WahlhelferInnen zu besetzen. All diese WahlhelferInnen arbeiten freiwillig und unentgeltlich an einem Sonntag von 6:45 bis mindestens 18 Uhr, damit Ihre Wahl oben genannten Anforderung entspricht.

Wenn Sie die Verständigung bekommen, wo sie wählen gehen dürfen, finden sie auf dem Schreiben auch eine Nummer. Wenn Sie nun zum Beispiel in der Muldenstraße 27 wohnen, sind Sie im Sprengel 200. Bei der Nationalratswahl 2013 gab es hier 698 Wahlberechtigte und jeder hatte eine Nummer. Um zu verhindern, dass Sie zwei Mal wählen gehen, wird, nach Ihrer Wahl bei Ihrer Nummer vermerkt, dass Sie bereits gewählt haben. Weiters erhalten Sie ein fortlaufende Nummer. Somit weiß man im Wahllokal, wie viele Menschen gewählt haben – im Sprengel 200 im Herbst 2013 waren es 456 wovon 12 Stimmen ungültig waren. Bei der Auszählung unmittelbar nach Schluss der Wahllokale müssen dann in Summe auch genau diese Anzahl an Stimmzetteln vorhanden sein. Mühsam wird es, wenn jemand einen Fehler macht, eine Zahl auslässt oder, wie bereits geschehen nach 359 direkt 370 schreibt. Dann zählen die WahlmitarbeiterInnen mitunter bis in die Nacht hinein, denn die Auszählung muss ganz korrekt sein. Nur so ist für Sie gewährleistet, dass die Wahlen fair abgehalten werden.

Nun müssen all diese arbeitenden Menschen natürlich auch verpflegt werden. Das mindeste, was ihnen als kleine Entschädigung geboten werden kann, ist Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Daher sind an einem Wahltag schon vor 6 Uhr früh fleißige HelferInnen dabei, gut schmeckende Frühstückssemmerl und frischen Kaffee zu bereiten und diese arbeiten bis spät in den Abend hinein, wenn Wahlfolge gefeiert oder Niederlagen verarbeitet werden.

Somit sind allein an diesem Tag fast 70 Menschen unserer Partei für Sie im Einsatz. In manchen Wahllokalen ist die SPÖ, spätestens am Nachmittag, dann auch die einzige Partei, die die Wahlen organisiert.

Natürlich ist es nicht lustig den ganzen Sonntag in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, aber die Bedeutung des Wahlrechtes steht im Vordergrund. Und wenn dann die Wahlbeteiligung hoch ist, sind alle für ihren Arbeitseinsatz entschädigt.

Und übrigens – weitere hilfsbereite Menschen sind immer Willkommen!

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